Die Tischtennisabteilung des TSV Blaubeuren hat ihr 70-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsfestabend begangen und dabei auch neben einem kleinen Rahmenprogramm verdiente Mitglieder auf Vereins- und Verbandsebene ausgezeichnet. Unter den Festgästen war auch der Vorsitzende des Tischtennisbezirkes Ulm, Otto Simon, der 1. Vorstand des TSV Blaubeuren, Reinhard Jäger, sowie Mitglieder des TSV – Vereinsrates.

Wie Abteilungsleiter Karlheinz Jungbauer, der seit 1995 gemeinsam mit seinem Stellvertreter Rainer Staudenmaier die Abteilung führt, sagte, könne die Tischtennisabteilung mit Ihren über 70 Mitgliedern bei aller Selbstbescheidenheit auf das bisher erreichte stolz sein. Die Abteilung, welche im Jahr 1946 gegründet wurde, sei mit die älteste Abteilung innerhalb des Tischtennisbezirkes Ulm und von Anfang an die Heimat vieler Menschen gewesen. Viele Mitglieder seien mit der Tischtennisabteilung alt geworden und stellten ein Stück lebendige Abteilungsgeschichte dar, so Jungbauer weiter.

Zur Gründerzeit wurde im Turnerheim am Sportplatz, dann im Kronensaal und später im Saal des Gasthauses Grüner Baum bis zum Bau der Stadthalle im Jahr 1957 gespielt. Anfang der 80-iger Jahre erfolgte dann der Umzug in die Dieter-Baumann- Sporthalle. Momentan nimmt die Abteilung mit insgesamt sechs Mannschaften am Spielbetrieb teil.

Ein besonderes Augenmerk liegt schon immer auf der Nachwuchsarbeit. Hier engagieren sich unter Jugendleiter Günter Dußler viele Sportfreunde. Herzstück der Tischtennisabteilung ist seit über 20 Jahren der stellvertretende Abteilungsleiter und „Macher“ Rainer Staudenmaier, der sich insbesondere auf der gesellschaftlichen Ebene bei der Organisation und Durchführung von gemeinsamen Aktivitäten engagiert ins Zeug legt. Otto Simon zollte den Blaubeurer Tischtennislern seinen ausdrücklichen Respekt  für das bisher geleistete. Es sei bewundernswert, was die Gründungsmitglieder, unter anderem auch der erste Abteilungsleiter Rudolf Jäger, der Vater des heutigen ersten TSV – Vorstandes, kurz nach dem zweiten Weltkrieg in einer mehr als schwierigen Zeit auf die Beine gestellt hätten, so Simon. Aber gerade in derartigen Situationen sei es wichtig gewesen in einem Verein Gemeinschaft zu finden.

Auf Vereinsebene ehrten Karlheinz Jungbauer und Rainer Staudenmaier Alexander Haupt, Pascal Schnalzger, Niklas Staudenmaier, Tom Staudenmaier und Harry Krönner  für 10 Jahre Mitgliedschaft im Hauptverein. 25 Jahre ist Alfred Buck dabei und Walter Staudenmaier, Günter Dußler und Max Schmid gehören dem Verein seit 60 Jahren an. Für 20-jährige Funktionärstätigkeit wurden Walter Staudenmaier, Günter Dußler, Rainer Staudenmaier und Karlheinz Jungbauer ausgezeichnet. Auf Verbandsebene konnte Otto Simon Harry Krönner mit der Spielernadel in Silber für mindestens 25 Jahre Spielertätigkeit auszeichnen. Gerhard Stetter, Stephan Schnalzger, Max Schmid und Karlheinz Jungbauer spielen mindestens 40 Jahre und erhielten die Spielernadel in Gold. Alfred Buck spielt bereits mindestens 50 Jahre Tischtennis und bekam hierfür die Spielernadel in Gold mit Kranz.

Auf Funktionärsebene erhielten Günter Dußler, Walter Staudenmaier, Rainer Staudenmaier und Karlheinz Jungbauer die Ehrennadel in Silber für mindestens 20-jährige ehrenamtliche Mitarbeit in der Abteilung. Alfred Buck führt bereits seit 30 Jahren die Kasse der Tischtennisabteilung und wurde hierfür mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Darüber hinaus bekamen auch alle Geehrten Ehrenurkunden des Vereins und des Tischtennisverbandes Württemberg-Hohenzollern sowie einen kleinen Geschenkkorb überreicht.

 

[Text, Foto: K.H.Jungbauer]

 
 
 
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