Hier der Nachbericht auf den 8. Rückrundenspieltag vom 09. und 10. März.

Damen Verbandsliga Württemberg

TSV Herrlingen II - VfR Altenmünster 7:7

Der Start in den Doppeln missglückte für die Herrlinger Damen leider völlig – aufgrund einer neuen Einzelkonstellation entschied man sich für eine komplette Umstellung und diese sollte leider nicht wie erhofft funktionieren. Paula Truöl/Patrizia Ott bzw. Saskia Hamel/Nicole Kiessling konnten jeweils trotz eines Satzgewinns nie richtig ins Spiel finden, somit gingen beide Paarungen mit 1:3 an gut agierenden Damen des VfR Altenmünster. Im vorderen Paarkreuz gelang aber sogleich der erste Paukenschlag durch einen stark erspielten Fünfsatzerfolg von Saskia Hamel gegen Verena Wetzel. Auch Paula Truöl (3:0) und Patrizia Ott (3:1) waren im ersten Einzeldurchgang zum 3:3-Zwischenstand erfolgreich. Im Duell der Spitzenspielerinnen zeigte Paula Truöl eine kampfstarke Leistung und bezwang Wetzel nach einem 0:02-Satzrückstand noch mit einem gut herausgespielten 11:3 im Entscheidungssatz. Auch bei Saskia Hamel war wohl endlich der "Rückrundenknoten"geplatzt und sie erkämpfte sich einen tollen Fünfsatzsieg gegen Alexandra Dollmann. Patrizia Ott unterlag der jungen Michelle Rosenecker knapp, während Nicole Kiessling mit einer konzentrierten Leistung Julia Weigel mit 3:1 niederringen konnte. Beim Zwischenstand von 6:4 für die TSV-Damen erhöhte Paula Truöl mit einem sicheren Viersatzerfolg gegen Rosenecker auf 7:4 und sicherte dem TSV-Team vorzeitig das Unentschieden. Leider wollte dem Herrlinger Team ansonsten aber kein Spielgewinn mehr gelingen, vor allem Saskia Hamel verlor dabei denkbar knapp im Entscheidungsdurchgang gegen Weigel, welche speziell durch ihre guten Aufschläge die zuvor so starke Saskia Hamel völlig aus dem Konzept brachte. Somit trauerten die Damen II des TSV schon etwas dem Sieg nach. Trotzdem können die TSV-Damen insgesamt gesehen mit dem Punktgewinn zufrieden sein, denn vor allem die vier Siege im Spitzenpaarkreuz (u.a. gegen Wetzel) waren so nicht unbedingt auf der Herrlinger Rechnung.

Herren Verbandsklasse Süd

SSV Reutlingen - SC Staig II 7:9

Mit diesem knappen Auswärtserfolg hat das zweite Staiger Herrenteam absolute Big-Points gesammelt und im 4-Punkte-Spiel die Reutlinger auf den Abstiegsrelegationsplatz verweisen. Karl Dachs im Mittelpaarkreuz und Devin Aslan überzeugten mit je zwei Einzelsiegen. Nachdem das Doppel 1 mit Sabo/Dachs gegen das extrem stark aufgestellte 2er Doppel der Gastgeber mit Sefried/Sefried, war der Überraschungscoup durch Kaiser/Häußler gegen das 1er Doppel umso wichtiger. Ansonsten zeigte Staig eine gute Teamleistung und gewann schlussendlich knapp aber sicherlich auch verdient.

SV Deuchelried - SSV Ulm 1846 8:8

Das Match auf Augenhöhe wurde im Vorbericht versprochen und gehalten. Die perfekte Punkteausbeute im vorderen Paarkreuz unterstreicht erneut die Klasse der Ulmer auf ihren Spitzenpositionen, in den Doppeln hatte allerdings Deuchelried schlussendlich mit 3:1 die Nase vorne was den Gastgebern das Unentschieden rettete. Bei 5:8 waren die Ulmer ganz nah dran am Auswärtssieg, zwei hauchdünne Erfolge im hinteren Paarkreuz hielten die Deuchelrieder aber noch im Spiel. Für die Gäste natürlich schade, dass es nicht ganz zum Auswärtssieg gereicht hat, auch wenn es tabellarisch im vorderen Mittelfeld sicher zu verkraften ist.

Damen Verbandsklasse Süd

keine Spiele mit Ulmer Beteiligung

Herren Landesliga Gr. 4

TV Unterkochen - TSV Herrlingen 6:9

Die Herrlinger Hoffnung auf den Klassenerhalt über eine mögliche Relegation bleibt weiter am Leben. Beim direkten Duell gegen den TV Unterkochen konnte das Team einen überaus wichtigen Erfolg erringen und hat damit nun zumindest mal kurzfristig die Nase gegenüber dem Ostalb-Team vorne. Jedoch haben die Herren des TV Unterkochen noch zwei Spiele weniger als der TSV und die Herrlinger werden wohl mindestens noch 3 bis 4 Punkte für das Zwischenziel Platz 8 benötigen. In Unterkochen konnte man zunächst eine 2:1-Führung aus den Doppeln erringen, unterlag dort jedoch etwas überraschend mit dem Doppel 1 und verpasste somit eine noch größeren Coup. Danach teilte man sich im ersten Einzeldurchgang jeweils in jedem Paarkreuz die Punkte bis zur 5:4-„Halbzeitführung“. Hier musste speziell Herrlingens Spitzenspieler beim 12:10-Erfolg im Entscheidungssatz sein ganzes Können und gute Nervenstärke unter Beweis stellen. Dazu waren Markus Rother und Hannes Fischer für das Herrlinger Team erfolgreich. Der zweite Durchgang startet mit einem Paukenschlag – zuerst revanchierte sich Sefa Dogan bei Raphael Blessing für eine seiner zwei Vorrundenniederlagen und dann holte Karsten Hiemesch in seiner unnachahmlichen Art einen überaus wichtigen „Big Point“ beim Fünfsatzerfolg gegen Julian Michalak zur Herrlinger 7:4-Führung. In weiteren umkämpften Partien blieben zunächst Jurij von Randow wie auch Stephan Klein leider glücklos, jedoch waren Markus Rother und Hannes Fischer mit ihren jeweils zweiten Einzelerfolgen für das Team zur Stelle und vollendeten zum umjubelten Auswärtssieg. Jetzt gilt es auf diesen Erfolg aufzubauen um damit das Etappenziel Relegation zu verwirklichen.

SF Dornstadt - SG Aulendorf 2:9

Nur Dornstadts Spitzenspieler Marcel Klein konnte den starken Aulendorfern Paroli bieten mit zwei Einzelsiegen, ansonsten war das Geschehen fest in Hand der Gäste, die damit weiter ganz weit vorne mitmischen können. Für Dornstadt bleibt das Ziel, in den verbleibenden Partien zumindest noch einen Saisonsieg zu erringen.

Damen Landesliga Gr. 4

TTF Kißlegg - SC Staig 8:2

Mit diesem klaren Sieg haben die Kisslegger Damen ihre Spitzenposition klar gefestigt und nur noch rechnerisch vom Meistertitel entfernt, während sich das Team aus dem Ulmer Bezirk sicher hier etwas mehr ausgerechnet hatte und zumindest ein knapperes Ergebnis anpeilte. So sprang nur ein Doppel und ein Einzel für die Staigerinnen raus, alle anderen Matches wurden von Kißlegg zumeist sehr deutlich dominiert. Dennoch haben die Staiger Damen noch Platz 2 vor Augen im Endspiel gegen Erlenmoos am 23. März.

RSV Ermingen - PSV Heidenheim 8:4

RSV Ermingen - TSV Laupheim 8:2

Mit diesen beiden Heimerfolgen katapultieren sich die Ermingerinnen vom Abstiegsplatz auf Rang 6, der zum Verbleib in der Landesliga reichen würde. Gegen Heidenheim war es dem optimalen Start mit 5:1 in die Partie zu verdanken, den Gästen früh den Zahn zu ziehen. Danach war die Partie deutlich ausgeglichener, der Vorsprung der Gastgeberinnen war aber bereits zu groß, um noch ernsthaft in Gefahr zu geraten. Auch gegen Laupheim wurden alle knappen Entscheidungen von Beginn an auf der Habenseite verbucht, so dass auch hier die Gegenwehr früh im Keim erstickt wurde. In den kommenden Begegnungen haben die Ermingerinnen den Klassenerhalt in eigener Hand, was mit ähnlich starken Leistungen auch gelingen sollte.

Herren Landesklasse Gr. 7

SSV Ulm 1846 II - TTC Burgberg 9:5

Trotz dem ein oder anderen Personalproblem, der schwerverletzte Johannes Barth musste seine Einzel natürlich kampflos abgeben, behielt Ulm als Favorit dann die Oberhand gegen Burgberg, über was sich natürlich auch die vielen Bezirksteams im Abstiegskampf freuen konnten. Die Gäste führten zwar 4:3, mit vier Einzelsiegen in Serie drehten die Herren des SSV aber die Partie und zogen vorentscheidend davon. Trotz eines anspruchsvollen Restprogramms sollte dem SSV damit der Aufstiegsrelegationsplatz damit kaum mehr zu nehmen sein.

TSV Blaustein - TSV Holzheim 9:6

Eine ziemlich stark ersatzgeschwächte Holzheimer Mannschaft war sehr nahe am Punktgewinn gegen den in Bestbesetzung angetretenen Favoriten. Auch ohne Steffen Tospann hatten die Gäste im vorderen und mittleren Paarkreuz mit je drei Punkten Vorteile, Blaustein startete aber perfekt mit drei gewonnen Doppeln und war im hinteren Paarkreuz gegen die Ersatzspieler aus der dritten Mannschaft der Gäste wie erwartet haushoch überlegen. Damit bleibt die Lage für die Holzheimer angespannt, während für Blaustein fast alles auf den dritten Platz hindeutet.

TSV Erbach - TTC Witzighausen 9:6

Peter Schillinger vom TTC Witzighausen: Nach wie vor punktlos bleibt unsere Erste in dieser Saison an fremden Tischen. Ausschlaggebend für die knappe Niederlage in Erbach waren die etwas besseren Doppel der Gastgeber sowie deren Überlegenheit im vorderen Paarkreuz, wo sie dreifach erfolgreich waren. In der Mitte und an den hinteren Positionen neutralisierten sich beide Teams, indem sie jeweils insgesamt vier Einzel für sich entscheiden konnten. Zum Auftakt der Begegnung gelang unserem Team im Doppel lediglich Michael Maywald und Erich Maier, der den erkrankten Patrick Kuhn vertrat, ein Sieg, während die Duos Peter Schillinger / Pirmin Bühler sowie Sascha Wollny / Bernd Wendrock den Kürzeren zogen. In den nachfolgenden Einzeln überzeugte bei unserer Mannschaft Wendrock, der seine zwei Kontrahenten in die Schranken wies. Je einmal punkteten Schillinger, Maywald und Bühler; der starke Ersatzmann Maier ging zwar leer aus, stand allerdings in seinem ersten Einzel im fünften Satz beim Stand von 10:7 schon dicht vor dem Sieg. Dieser etwas ärgerliche Matchverlust war eventuell der Knackpunkt des kompletten Spiels, denn ansonsten wäre der TTC mit einem 6:3-Vorsprung in die zweite Einzelrunde gegangen. Mit der erlittenen 6:9-Niederlage steckt die Erste nun weiterhin im Abstiegskampf, der für sie bis zum Saisonende andauern dürfte, da in den nächsten Partien gegen Ulm und in Straß die Trauben wahrscheinlich zu hoch hängen werden.

TSG Hofherrnweiler - TSV Herrlingen II 9:3

In Hofherrnweiler gelang es dem zweiten Herrenteam des TSV leider nicht, das Duell spannender zu gestalten. Schon der Start in den Doppeln missglückte in umkämpften Partien durch die Niederlage im fünften Satz von Tobias Glöggler/Rolf Epple gegen das Doppel 1 der Gastgeber und der Niederlage im Doppel 3 durch das Herrlinger Brüderpaar Michaelis, nur Gian Truöl/Eric Felske konnten im vierten Durchgang gegen das Doppel 2 der Hausherren gewinnen. Anschließend fanden die Herrlinger an den Positionen 1 bis 3 wohl nie so richtig zu ihrem Spiel, agierten teilweise auch sehr unglücklich und konnten somit nicht wie erhofft punkten. Die Niederlagen gegen Spitzenspieler Hannes Bäcker der Gastgeber waren dabei zu erwarten gewesen, in den anderen vier Spielen hätte man trotz einiger enger Sätze dennoch etwas engere Duelle erhofft aus Herrlinger Sicht. Dafür spielten dann die TSV-Herren an den Positionen 4-6 stark auf. Rolf Epple konnte im ersten Einzeldurchgang im Entscheidungssatz punkten. Im hinteren Paarkreuz musste sich Manuel Michaelis trotz starken Spiels nach einer 2:1-Satzführung noch geschlagen geben und verpasste dabei eine TTR-Überraschung. Eric Felske setzte sich sehr nervenstark mit 12:10 im fünften Durchgang nach einem 0:2-Satzrückstand noch zum 3:6-Zwischenstand durch. Nun konnte aber wie beschrieben keiner der ersten drei Herrlinger mehr punkten, sodass die 3:9-Auswärtsniederlage besiegelt war. Die "Abstiegsschlinge" zieht sich somit immer enger um die Herrlinger Zweite, in den verbleibenden drei Duellen wird man aber wieder sein Bestes geben und um die kleine Restchance des immer noch möglichen Klassenerhalts weiterkämpfen.

Damen Landesklasse Gr. 7

SSV Ulm 1846 - SC Staig II 7:7

Beide Teams werden sich am Schluss fragen, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt war, denn sowohl der SSV als auch Staig hatten in dieser Partie mit erheblichen Aufs-und Abs zu kämpfen. Ulm gelang eine 5:2-Führung, die Staig in beeindruckender Manier zum 5:7 mit fünf Siegen in Serie konterte und somit kurz vor dem Auswärtserfolg stand. Die Gastgeberinnen gaben sich aber nicht geschlagen und holten tatsächlich das zumindest nach den Sätzen und gewonnenen Punkten verdiente Unentschieden, das vermutlich für Staig zu wenig sein wird, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt hier schon fünf Zähler.

TTC Neunstadt - TSV Herrlingen III 5:8

Im wohl vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der Landeskasse Gruppe 7 setzte sich das Team der Damen III knapp mit 8:5 beim direkten Verfolger in Neunstadt durch. In den Doppeln musste man zunächst einen sogenannten „klassischen Fehlstart“ hinnehmen. Die sonst so Doppelstarken TSV-Damen mussten beide Doppel im Entscheidungssatz an die Heimmannschaft abgeben. Im Anschluss unterlag noch Joker Helga Nägele der Nr. 1, Nadja Ullmann, doch dann schien der Knoten geplatzt. Corinna Pawlitschko und Sabrina Götzfried punkteten doppelt, Luisa Hagmeyer in ihrem ersten Einzel und Helga Nägele in ihrem zweiten Einzel, sodass man nach einem 0:3 Rückstand beruhigend mit 6:4 in Führung gehen konnte. So sollten die paarkreuzübergreifenden Duelle die Entscheidung in diesem Duell auf Augenhöhe bringen - Corinna Pawlitschko dominierte Kerstin Bühler in einem der wenigen 3-Satz-Spiele klar, während sich Sabrina Götzfried der starken Nr. 1 gratulieren musste. Dann jedoch zeigte Luisa Hagmeyer Tischtennis vom Feinsten und besiegte nach 1:2 Satzrückstand Ilona Fischer im Entscheidungssatz und machte so den Teamerfolg perfekt. Knappe „Kiste“ für den Tabellenführer aus Herrlingen, welcher trotz der beiden Ausfälle von Manuela Konrad und Luella Bachhuber aber wunderbaren Ersatzjokern mit diesem Sieg einen großen und wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht haben dürfte.

10.03.19 10:00 SC Unterschneidheim - SC Berg II 8:5

10.03.19 13:30 TSV Hüttlingen - SC Berg II 6:8

In zwei knappen sonntäglichen Partien auf der Ostalb gelang der zweiten Berger Damenmannschaft das Minimalziel von zwei Punkten, der Kampf um den ersten Nichtabstiegsplatz mit den Ulmer Damen bleibt aber so weiterhin sehr spannend. Mit einem klaren Satzverhältnis von 28:18 ging das 8:5 zugunsten Unterschneidheim in der ersten Partie sicherlich in Ordnung, auch wenn bei perfektem Verlauf vermutlich eine Punkteteilung für die Gäste möglich gewesen wäre. Unglaublich wichtig war dann der knappe Sieg in Hüttlingen beim Schlusslicht. Beim 6:6-Zwischenstand sah viel nach einer Punkteteilung, die beiden letzten Einzel der Partie waren dann nichts für schwache Nerven, hier hätte auch Hüttlingen den Gesamtsieg davontragen können, mit jeweils 11:8 im fünften Durchgang blieben Leonie Ströbele und Bianca Stocker allerdings cool und sackten beide Einzel ein.

 

 Text: S. Staudenecker / Text mit Herrlinger Beteiligung: W. Laur

 
 
 
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