Nachbericht 6. Spieltag Rückrunde 28.02.-01.03.2026

Damen Oberliga Baden-Württemberg

TSV Herrlingen - TTC Külsheim 5:5

Wolfgang Laur vom TSV Herrlingen: Nachbericht folgt

 

Damen Verbandsoberliga Gr. 2

keine Spiele mit Ulmer Beteiligung

 

Erwachsene Verbandsoberliga Gr. 2

TTC Neckar-Zaber - SC Staig 8:2

Das war es dann mit Sicherheit bzgl. der Meisterschaftsambitionen der Staiger, zu groß sind die Personalprobleme in letzter Zeit, die gegen Neckar-Zaber dann nicht mehr zu kompensieren waren. Ohne Gerd Richter, Damian Zech und Tom Duffke half auch das gute Comeback von Mathis Braunwarth nicht viel, der das erste Einzel gewann und auch schon im zweiten auf der Siegerstraße war gegen die Herbrik-Brüder. Den zweiten Zähler steuerte Dominik Keller bei, aber in den Doppeln sowie auf den Positionen 2 und 4 waren die Gäste einfach zu weit weg, um wirklich in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen. Da Sillenbuch ein 10:0 von Altshausen geschenkt bekommen hat, beträgt der Rückstand wohl nicht mehr aufholbare zwei Punkte bei 22 Spielen Differenz, weshalb die Priorität darauf liegen wird, das Team wieder zur Relegation fit zu bekommen.

 

Damen Verbandsliga Süd

TSV Herrlingen II - TTC Mühringen II 8:2

Gegen die nur zu Dritt und auch dann noch ohne ihre Nummer 1 angetretenen Mühringer Damen hatte Herrlingen in diesem Duell wenig Mühe und behielt ihrerseits mit starker Aufstellung recht problemlos beide Zähler in eigener Halle. Durch diesen Erfolg hat sich Herrlingen zumindest vorübergehend wieder auf Platz 2 vorgearbeitet, allerdings mit zwei Spielen mehr gegenüber Schwenningen.

TSV Illertissen - TSV Betzingen 3:8

Trotz sehr couragiertem Beginn vom Tabellenletzten Illertissen gegen den Ersten Betzingen, musste sich das Team wie so oft leider etwas unter Wert geschlagen geben, zumal Betzingen in Bestbesetzung antrat und dieses Gastspiel trotz der klaren Vorzeichen nicht auf die leichte Schulter nahm. Nach einer 2:1-Führung von Illertissen folgten ein paar knappe Niederlagen, die das Spiel bei anderem Verlauf wohl sehr spannend hätten lassen werden können.

 

Damen Landesliga Gr. 4

TSV Langenau - SC Staig 8:4

Tabellarisch betrachtet schon eine etwas größere Überraschung, dieser Heimsieg von Langenau gegenüber Staig, aufstellungstechnisch betrachtet relativiert sich das dann wieder ein wenig. Aber die Spitzenspielerin der Gastgeber, Luisa Schmid, ragte mit der Beteiligung an der Hälfte aller Langenauer Punkte hervor und war die beste Akteurin an diesem Samstagabend. Langenau sollte sich mit diesem Überraschungscoup allen Abstiegssorgen entledigt haben, während sich Staig von den vordersten Plätzen spürbar entfernt hat und auf einen Platz im vorderen Drittel zusteuert.

TSV Ermingen - SC Berg II 5:8

TT Pfahlheim-Westhausen - TSV Ermingen 7:7

Zum Auftakt des Erminger-Doppelspieltagswochenendes gastierte Bergs zweite Damenmannschaft bei den immer noch etwas abstiegsbedrohten Gastgeberinnen. Bis zum 3:2-Zwischenstand hielt Außenseiter Ermingen exzellent mit, danach übernahmen aber die Gäste immer mehr die Kontrolle. Entscheidend war sicherlich hier der Zwischenspurt von 2:3 auf 5:3 auf Gästesicht, wovon sich Ermingen nicht mehr so richtig erholte. Das eigentlich wichtigere Spiel war aber das am Sonntag auf der Ostalb gegen das Schlusslicht. Mit einem Sieg hätte sich Ermingen schon fast vorentscheidend von Meckenbeuren und Pfahlheim entfernen können, immerhin nahmen sie einen Punkt mit, geplant waren aber vermutlich zwei.

 

Erwachsene Landesliga Gr. 4

SC Lehr - DJK Ellwangen 4:9

Bis auf das hintere Paarkreuz war Ellwangen im Prinzip auf jeder Position besser besetzt als Lehr und das machte sich natürlich auch im Endergebnis bemerkbar. Wenn die Hausherren zumindest das Spiel bis ins hintere Paarkreuz des zweiten Einzeldurchgangs verlängert bekommen, wäre ein zumindest sehr knappes Ergebnis auf dem Papier möglich gewesen. Dem war aber nicht so, der Tabellenzweite von der Ostalb hatte nach eigener 5:4-Führung keine Probleme mehr und verlor nur noch einen Satz in den folgenden vier Einzeln. Zwischen den Plätzen 6 und 10 deutet sich nun ein Finale furioso an, die dort befindlichen Mannschaften trennen nur maximal drei Zähler und es gibt noch einige direkte Aufeinandertreffen.

SG Aulendorf - SC Staig II 6:9

Staig reiste mit sehr starker Besetzung am Sonntagmittag nach Aulendorf zum Spitzenspiel, machte sich das Leben aber selbst schwer durch einen schlichtweg katastrophalen Doppelstart von 0:3, den man so nicht hatte kommen sehen. Nach und nach machte sich die gute Aufstellung dann doch bemerkbar, Matchwinner war das vordere und hintere Paarkreuz, das mit jeweils 4:0-Einzelbilanz eine weiße Weste behielt und den Sieg noch vor dem Schlussdoppel, worüber man an diesem Tag vermutlich recht froh war, eintüten konnte.

 

Damen Landesklasse Gr. 7

PSV Heidenheim - SSV Ulm 1846 3:8

Souveräner Sieg im Spitzenspiel für die Ulmerinnen gegen Heidenheim in fremder Halle - auch wenn zu Beginn die Spiele äußerst knapp und ausgeglichen waren, aber hier zeigte Ulm schon ihre Nervenstärke und vermutlich auch leicht höhere Qualität - und mit insgesamt 4 von 5 erfolgreichen Fünfsatzentscheidungen war das in der Schlussabrechnung das Zünglein an der Waage. Auch dem Spielverhältnis schadet dieser auf dem Papier klare Sieg natürlich nichts, bei nun zwei Zählern und 16 Spielen Vorsprung auf die Heidenheimerinnen stehen die Vorzeichen in Ulm auf Meisterschaft und damit verbundenen Wiederaufstieg in die Landesliga.

 

Erwachsene Landesklasse Gr. 7

SSV Ulm 1846 III - TV Unterkochen II 9:0 kampflos

TSV Altheim - TSV Holzheim 6:9

Die zwei Punkte sind wohl in der Kategorie Big-Points für Holzheim zu verbuchen. Zumal sind die Zähler auf der Habenseite für einen selbst immer gut, aber auch durch die Altheimer Niederlage hat man den Kontrahenten mit in den recht unerbittlichen Abstiegsstrudel der Landesklasse Gr. 7 der Herren mit hineingezogen, also ein wahrlich erfolgreiches "4-Punkte-Spiel", das Holzheim hier bestreiten konnte. Von der überraschenden Auftaktniederlage ihres Spitzendoppels ließen sich die Gäste auch nicht aus dem Konzept bringen und waren vor allem im hinteren Paarkreuz durch Hannelore Stowasser und Michael Maywald spielentscheidend überlegen.

SG Öpfingen - TSV Erbach 3:9

Öpfingen war aufstellungstechnisch gegen den fast-Nachbarn aus Erbach nicht in der Lage, ein paar nicht wirklich fitte Spieler in Reihen der Gäste auszunutzen, weshalb Erbach ihrer klaren Favoritenrolle mit einem Ergebnis im erwartbaren Rahmen gerecht wurde. Während Öpfingen noch mindestens ein Zähler in den verbleibenden Partien zu wünschen wäre, bevor es wohl unvermeidlich in die neu formierte Bezirksoberliga des Tischtennisbezirks Ostwürttemberg gehen wird, streitet sich Erbach noch mit Lauchheim und Herrlingen um den Platz an der Sonne.