Nachfolgend die Berichte zu den (über)regionalen Mannschaften aus dem Bezirk Ulm, die am vergangenen Wochenende in Freudenstadt oder Senden in den Relegationsspielen im Einsatz waren.

Relegation zum Aufstieg in die Landesliga Gr. 4:

TSV Blaustein - SF Dornstadt 1:9
SF Dornstadt - SV Amtzell 6:9
SV Amtzell - TSV Blaustein 9:5

Den Auftakt dieser Relegation in Freudenstadt im Schwarzwald machte das ulminterne Duell zwischen Blaustein und Dornstadt, wo Dornstadt doch etwas deutlicher wie erwartet dominierte und gleich zu Beginn den in der Regel starken Blausteiner Doppeln den Zahn zog. Im Einzel konnte nur Roland Kurfeß gegen Johannes Fleck-Reichel punkten. Auch gegen Amtzell wo Dornstadt bereits frühzeitig den Klassenerhalt sichern konnte, lag man lange Zeit sehr gut im Rennen und führte 6:5. Die abschließenden vier Einzel gingen aber allesamt an Amtzell, so dass man auch keine Chance mehr auf einen Punktgewinn im Schlussdoppel hatte. Damit hatte Amtzell gegen Blaustein alles in eigener Hand und nutzte dies auch, auch wenn Blaustein das Ergebnis deutlich knapper als noch gegen Dornstadt gestalten konnte. Somit ist Dornstadt auf entsprechende Schützenhilfe von evtl. zurückziehenden Teams angewiesen, um doch noch in der Landesliga im kommenden Jahr zu spielen. Für Blaustein ist dagegen der verpasste Aufstieg, der jetzt auch nicht ganz überraschend kam,  sicher kein Beinbruch.

Relegation zum Aufstieg in die Landesklasse Gr. 7:

TV Unterkochen - DJK Wasseralfingen 8:8
SSV Ulm 1846 - DJK Wasseralfingen 9:5
TV Unterkochen - SSV Ulm 1846 7:9

Diese Relegation, die wie die Bezirksrelegation in Senden durchgeführt wurde, hat gehalten was sie versprochen hat, nämlich extrem spannende Spiele zwischen recht ausgeglichen besetzten Teams. Schlussendlich waren die Ulmer jeweils das etwas abgezocktere Team, beispielsweise war deren erste Partie gegen Wasseralfingen besonders in den Einzeln von Martin Fritsche und Johannes Barth im zweiten Einzeldurchgang und im Duell der 6er hatte Wasseralfingen bereits gewonnen, sodass auch hier ein Unentschieden denkbar gewesen wäre, die Ulmer konnten dies aber gekonnt verhindern. Somit war klar, dass im Entscheidungsspiel gegen Unterkochen ein Unentschieden genügen wurde, hier war besonders das hintere Paarkreuz des SSV extrem stark und ließ den Ostälblern kaum eine Chance. Damit geht es für das zweite Herrenteam der Ulmer sicher in die Landesklasse Gr. 7, herzlichen Glückwunsch.

Relegation zum Aufstieg in die Bezirksliga:

Qualifikationsspiel: TSV Obenhausen - TSV Herrlingen III 8:8, 29:35 Sätze

Entscheidungsspiel: TSF Ludwigsfeld - TSV Herrlingen III 8:8, 29:35 Sätze

Herrlingen qualifizierte sich aufgrund der doch deutlich besseren Sätze gegen ein sich tapfer wehrendes Obenhausen, aufgrund der starken Herrlinger Aufstellung hätte man durchaus auch mit einem etwas klareren Ergebnis rechnen können, Obenhausen lag zwischenzeitlich sogar 7:5 in Führung, ehe aber bei 7:6 José Borge das wohl entscheidende Spiel gegen Gottfried Schultheiß nach Hause brachte zum 7:7-Ausgleich.

Das Satzverhältnis von 35:29 sollte den Herrlingern erneut Glück bringen, denn so konnte auch das Entscheidungsspiel gegen Ludwigsfeld knapp zu ihren Gunsten verbucht werden. Besonders entscheidend war hier sicherlich die 3:0-Doppelführung der Herrlinger, da Ludwigsfeld wie man erwarten konnte etwas stärker insgesamt besetzt war, was sich in den Einzeln zeigte. Dabei ist der Erfolg des Zweierdoppels gegen das vordere Paarkreuz Ludwigsfelder besonders unverhofft aber in der Schlussabrechnung als goldwert zu bezeichnen.

Relegation zum Aufstieg in die Bezirksklasse Gr. 1:

TSF Ludwigsfeld II - TTC Setzingen 9:7

Aufgrund des nicht angetretenen TSV Illertissen kam es hier nur zu einer Partie, diese hatte es aber zweifelsohne in sich. Die erfahrenen Ludwigsfelder wurden von jungen Wilden des TTC Setzingen eiskalt erwischt und bis zum 5:0 für Setzingen gingen vier Partien knapp im Entscheidungssatz an den leichten Außenseiter. Ludwigsfeld schlug ab dann aber im mittleren und hinteren Paarkreuz, wo jeweils eine 4:0-Bilanz erzielt werden konnte, sehr stark zurück und war kurz nach Beginn des Schlussdoppels bzgl. des Satzverhältnisses auf der sicheren Seite.

Relegation zum Aufstieg in die Bezirksklasse Gr. 2:

Qualifikationsspiel: VfL Munderkingen - TSV Beimerstetten 6:9

Entscheidungsspiel: RSV Ermingen - TSV Beimerstetten 0:9

Im Qualifikationsspiel hatte es Beimerstetten deutlich schwerer, Munderkingen zeigte sich als der erwartet starke Konkurrent, der sich vom leichten Favoriten nie ganz abschütteln ließ und bis 6:5 gar in Führung lag. Dann läutete das starke mittlere Paarkreuz der Beimerstetter den Schlussspurt ein, um noch von 5:6 auf ein 9:6 zu stellen. Ermingen hatte enorme Personalprobleme, dass Hochkaräter wie Andreas Brandt und Armin Prohaska nicht spielen war abzusehen, aber dass die nominelle Nummer 5 auf Position 1 rutscht für das Relegationsspiel, war natürlich dann nicht zu kompensieren. Somit gelang der Aufstieg für Beimerstetten bei nur drei Satzverlusten recht problemlos.

 

 
 
 
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