Hier der Nachbericht zum 6. Spieltag der Vorrunde am 24. und 25. Oktober. Leider werden besonders in den höheren Ligen immer mehr Spiele verschoben, so dass uns eine Saisonunterbrechung seitens des Verbands oder evtl. auch schon durch die Regierung immer wahrscheinlicher werden.

Damen Oberliga Baden-Württemberg

TTV Ettlingen - TSV Herrlingen verschoben

Damen Württembergliga

VfR Altenmünster - TSV Herrlingen II verschoben

Damen Verbandsliga Süd

SV Deuchelried - TSV Herrlingen III 6:6

Wolfgang Laur vom TSV Herrlingen: Mit dem ersten Saisonpunkt kehrte das Team der Damen III des TSV Herrlingen als Aufsteiger aus Deuchelried zurück. Nach den beiden überaus knappen Auftaktniederlagen zum Saisonstart geriet das Team auch in Deuchelried zwischenzeitlich mit 2:4 und 3:5 in Rückstand, konnte aber bei dieser ersten Partie ohne Doppel (Beschluss TTBW Präsidium zum 24.10.2020) im Rahmen der Pandemie-Vorgaben im letzten Einzeldurchgang mit 3 Siegen in 4 Partien ein wichtiges Schlüssel-Duell durch eine starke Luisa Hagmeyer bei ihrem Überraschungspunkt gegen die Nr.2 der Gastgeber zum wichtigen ersten Zähler für das Team beim 6:6-Unentschieden erringen.

Herren Landesliga Gr. 4

TSV Erbach - TTF Liebherr Ochsenhausen II 6:6

Stefan Staudenecker vom TSV Erbach: Viel durfte passieren, ein schneller 0:2-Rückstand bei 0:6 Sätzen war aber der denkbar schlechteste Start. Nach einer gratis Trainingseinheit für mich vom Starspieler der Liga David Steinle, bei der die Bälle mit einer unglaublichen Sicherheit und Schnelligkeit neben einem ohne Reaktionsmöglichkeit einschlagen, was soweit zu erwarten war, suchte Marcel Klein weiter nach seiner starken Form gegen einen sehr sicher aufspielenden Lukas Uhlmann, dieses 0:3 war natürlich so nicht eingeplant und erstmal ein kleiner Schock. Sefa Dogan brachte uns dann auf die Anzeigetafel, in dem er seiner hohen Favoritenrolle gegen Holger Frey klar gerecht wurde. Josef Wanner hatte allerdings gegen Aufschlagkünstler Philipp Tran nie das richtige Rezept gefunden, die Nummer 3 der "Ochsen" gewann hier relativ souverän und auch verdient, da er mit seiner Vorhand sehr aggressiv aufspielte. Das hintere Paarkreuz brachte uns aber voll zurück in die Partie und glich zum 3:3 aus, Max Mößlangs Punkt gegen Fabian Rogg konnte man nicht so wirklich einplanen, den klaren Erfolg von Markus Klein über Manuel Pfender schon eher. Mit einigem Selbstvertrauen konnten wir den zweiten Einzeldurchgang angehen, man hatte auch das Gefühl dass uns diese Einzelkonstellationen etwas besser liegen könnten. Ochsenhausens David Steinle stellte locker auf 3:4 aus unserer Sicht, auch wenn sein Können natürlich nichts mit Landesligatischtennis zu tun hat und er himmelweit unterfordert ist muss man festhalten, dass David jeden Gegner ernst nimmt und auch nahezu Vollgas vom ersten bis zum letzten Ballwechsel gibt, was schon bei manchen Spielern anders gesehen hat, die etliche Klassen zu tief aufschlagen und den Gegner gar lächerlich machen, was hier keinesfalls der Fall war. Dieser Einstellung gebührt auch definitiv Respekt. Mein Einzel gegen Lukas Uhlmann wurde zum erwarteten Kraftakt, nach einer etwas glücklichen 2:0-Satzführung kam Lukas sehr stark ins Spiel zurück und mit seiner an diesem Tag extrem sicheren Rückhand in beiden Einzeln machte er uns das Leben sehr schwer, dennoch konnte ich mich mit 3:2 noch durchsetzen. Auch Sefa Dogan musste nach verpassten Chancen, den Sack früher zu zumachen, gegen Phillip Tran noch in Durchgang 5, den er ebenfalls siegreich gestalten konnte und auch Josef Wanner ließ seinem Gegner nicht wirklich viele Chancen, so dass bis zu diesem Zeitpunkt der "Plan" für den zweiten Einzeldurchgang mit 3:1 perfekt aufging und das Unentschieden mit 6:4 schon gesichert war. Leider gab es dann im hinteren Paarkreuz verkehrte Welt, beide Erbacher kamen nicht gut zurecht mit ihren völlig unterschiedlichen Spielweisen der Gegner im Vergleich zu ihren ersten Einzeln und fanden spielerisch sowie bei ihrer Einstellung nie zu ihrem Spiel, weshalb die Gäste mit 2x 3:0 noch das Unentschieden und somit ihren ersten Punktgewinn der Saison holten. Angesichts des Tabellenstands Erster gegen Letzter ein sicherlich nicht befriedigendes, aber aufgrund der beiden Umstände wie Entfall der Doppel und dass ein Überspieler im Alleingang mit seinen Einzeln schon zwei der benötigten sechs Punkte erzielen kann, kam das ganze nicht allzu überraschend. Besonders nicht, wenn man in keinem einzigen der sechs verlorenen Einzel einen Satz gewinnen kann und somit nur 18 Satzgewinne am Ende zu Buche stehen, muss man mit dem Unentschieden noch zufrieden sein.

Damen Landesliga Gr. 4

SG Aulendorf - SC Staig 8:4

Herren Landesklasse Gr. 7

TSV Blaustein - SSV Ulm 1846 II 7:5

TSG Hofherrnweiler - SC Lehr 1:11

TSV Herrlingen - TV Unterkochen 6:6

Peter Schillinger vom TSV Herrlingen: Auch ohne Doppel hielt das Spitzenspiel der Landesklasse zwischen Herrlingen und Unterkochen, was es versprach. Zahlreiche umkämpfte Duelle mit tollen Ballwechseln prägten nämlich die sehenswerte Partie. Die Gäste von der Ostalb, die mit dem ehemaligen TSV-Spieler Gian Truöl als Ersatz für ihre beruflich verhinderte Nummer zwei antraten, erwischten den besseren Start in diese Begegnung. Markus Rother sowie Hannes Fischer mussten sich im vorderen Paarkreuz ihren Widersachern trotz starker Vorstellungen jeweils in fünf Sätzen beugen und somit geriet die Erste gleich ins Hintertreffen. Der knappe Erfolg von Peter Schillinger in der Mitte und der deutliche 3-Satz-Sieg von Stephan Klein im hinteren Paarkreuz hielten anschließend das TSV-Team im Rennen. Der an diesem Tag etwas glücklose Rother unterlag nun auch in seinem zweiten Einzel im Entscheidungsdurchgang, während Fischer seinem Widersacher in vier teilweise sehr engen Sätzen das Nachsehen gab. Schillinger hatte jetzt erneut den längeren Atem und Julian Michaelis sorgte direkt darauf zur Freude der Mannschaftskameraden mit seinem Spielgewinn für den 5:5-Ausgleich. Im folgenden Match musste Klein zwar seinem stark aufspielenden Kontrahenten nach drei Abschnitten zu dessen Sieg gratulieren, Karsten Hiemesch zeigte sich jedoch bestens erholt von seiner Niederlage im ersten Durchgang und sicherte dem TSV dank des klaren Erfolgs bei seinem zweiten Auftritt das insgesamt gesehen gerechte Unentschieden. Natürlich profitierten die Herrlinger in dieser Begegnung davon, dass die favorisierten Unterkocher auf Ersatz zurückzugreifen hatten, was aber die hervorragende Leistung der Hausherren verbunden mit dem zwar im Vorfeld insgeheim erhofften, aber dennoch nicht erwarteten und recht überraschenden Punktgewinn keinesfalls schmälert.

Damen Landesklasse Gr. 7

TSV Herrlingen IV – TSV Untergröningen III 4:8

Wolfgang Laur vom TSV Herrlingen: Beim Duell gegen das Ostalb-Team des TSV Untergröningen konnte man leider nicht zu Zählbarem gelangen. Die Gäste spielten in den ersten beiden Durchgängen ihre Überlegenheit im 2. Paarkreuz mit 4 Einzelsiegen aus und den Herrlinger Damen blieb es verwehrt im Spitzenpaarkreuz den Ausgleich herbeizuführen. Danach lagen die Gäste eigentlich uneinholbar mit 6:2 in Führung. Das Herrlinger Spitzenpaarkreuz mit Luisa Hagmeyer und Alexandra Schillinger konnte nochmals Ergebniskosmetik mit 2 Erfolgen betreiben, aber die Niederlage letztendlich nicht mehr verhindern.

SSV Ulm 1846 - SC Berg II 8:4

SC Unterschneidheim - SC Staig II verschoben

 

Text: S. Staudenecker,  W. Laur, P. Schillinger


 
 
 
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